Citygas
Gasanbieter in der Stadt
Erdgas ist zu einem teuren Gut geworden. Das verhält sich mit anderen Energieträgern nicht anders. Der große Unterschied zu Erdöl ist aber, dass der Kunde durch seinen aktuellen Einkauf seine Energiekosten nicht steuern kann. Der Ölheizer hat immerhin die Möglichkeit, durch eine Marktbeobachtung den günstigsten Zeitpunkt für den Einkauf zu erwischen. Hat man einen Gasanschluss, so sind die Steuerungsmöglichkeiten eher gering. Natürlich bleibt dem Konsumenten immer noch die Möglichkeit, Energie und damit Erdgas durch ein intelligentes Heizverhalten zu sparen.
Da der Einkauf als Steuerungsinstrument wegfällt, muss sich der Konsument beim Vertragsabschluss oder bei einem Vertragswechsel die Mühe machen, die einzelnen Angebote der Gasanbieter in der Stadt zu studieren und gegeneinander anzuwägen. Auf die platten Lande gibt es meist nur einen Gasanbieter in der Stadt, trotzdem kann es sich auch in diesem Falle lohnen, das Angebot genau zu betrachten.
Innerhalb einer Angebotspalette von einem Gasanbieter in der Stadt kann es nämlich auch noch Optimierungen geben. In NRW gibt es bei einem Gaslieferanten Rabatte, wenn man den Vertrag auf einen längeren Zeitraum abschließt. In diesem Falle wird der Arbeitspreis auf ein Jahr oder zwei Jahre fixiert. Das könnte bei weiteren Preissteigerungen natürlich für den Kunden ein lohnendes Geschäft werden – oder eben nicht. Sollten die Gaspreise jedoch sinken, hat man als Kunde Pech gehabt.
Zudem gibt es die Möglichkeit, durch garantierte Abnahmemengen oder durch Internet-Abwicklung Geld zu sparen. Diese Punkte zeigen aber auch, warum es relativ schwierig ist, die Gasanbieter in der Stadt gegeneinander abzuwägen. Man muss die Parameter kennen, die den Preis bestimmen. Zum Teil gibt es die Angebote so bei einem anderen Anbieter gar nicht oder aber sie können nicht direkt in Geld umgerechnet werden.
Die Preisbindung auf einen bestimmten Zeitraum hat schon in etwa den Charakter von einem Warentermingeschäft. Das Problem für den Kunden ist, der Gasanbieter hat einen Informationsvorsprung und kann eben auch, unter bestimmten Vorraussetzungen, den Preis selbst bestimmen. Der zweite Punkt, den man bei einem Vergleich der Gasanbieter in der Stadt beachten muss, sind die eigenen Bedürfnisse. Wenn man in naher Zukunft Familienzuwachs erwartet, muss man auch mit einem höheren Energiebedarf in der Zukunft rechnen. In dem Fall sollte man eher zu einem höheren Rahmenvertrag greifen. Um einen für sich geeigneten Gasanbieter zu finden muss man also den Markt in seiner Stadt beobachten und die eigenen Situation analysieren.
Analyse des eigenen Bedarfes
Am einfachsten ist der Fall, wenn man schon Gaskunde ist und seinen Verbrauch vom Vorjahr kennt. Sollte sich an der Wohnfläche nichts ändern und auch kein Familienzuwachs ins Haus stehen, kann man den Verbrauch des letzten Jahres als Fixgröße nehmen. Schwieriger ist die Lage, wenn man neu in die Wohnung einzieht oder aber von Öl auf Gas umstellt. In diesem Falle helfen Vergleichstabellen. Eine Wohnung verbraucht weniger als ein freistehendes Haus. Im letzteren Falle kam man sich auch mit Hilfe des Energiepasses schlau machen. Wenn man einen neuen Vertrag abschließt, sollte man zunächst einmal auf ein mittleres Verbrauchsniveau gehen und keine Langzeitabschlüsse unterschreiben.
Analyse der Gasanbieter in der Stadt
Hier ist der wichtigste Parameter der Arbeitspreis. Er wird, wie bei den Stromanbietern, in Kilowattstunden angegeben. Daneben muss noch ein Grundpreis entrichtet werden. Diese beiden Parameter sind bei den Gasanbietern immer gleich, variieren aber je nach Verbrauch. Dazu können einige Boni kommen. So kann man einen Zuschuss zur Umstellung von den Anbietern bekommen oder auch kostenlosen Stördienst. Manchmal helfen auch Internet Portale oder die Verbraucherberatung, um einen Überblick über die Gasanbieter in der Stadt zu erzielen.
