Windenergie
Bei der Energiegewinnung aus Windkraft wird das Prinzip des aerodynamischen Auftriebes genutzt. Beim Auftreffen des Windes auf die Unterseite des Rotorblattes entsteht ein Überdruck und oberhalb des Rotorflügels ein Unterdruck. Bedingt durch diese Differenz entsteht die Auftriebskraft, die für die Stromerzeugung durch Bewegung der Windanlage genutzt wird.
Die Windkraft gewinnt immer mehr an Aufmerksamkeit und Bedeutung, denn sie ist unerschöpflich und daher sehr umweltfreundlich. Die Vorteile der Windenergie liegen auf der Hand. Sie produziert keine Abgase oder Abwässer, es fallen keine radioaktiven Abfälle an und es werden keine Feinstäube oder Aschen ausgestoßen.
Rund 5% des Nettostromverbrauchs in Deutschland wurde 2006 durch Windenergie erzeugt. Bei einem moderaten Ausbau des Netzes können Anteile von 20 bis 25% erreicht werden.
